SAP Solution Manager als Implementierungswerkzeug

Juni 30th, 2009  →  Lexikon  SAP-Glossar

Wer in der Vergangenheit schon Upgrades durchgeführt hat, wird sich mit dem “SAP Enhancement Package Installer” schnell zurechtfinden. An die IT-Landschaft angebunden und konfiguriert, unterstützt er bei der Selektion der zu aktualisierenden Softwarepakete, prüft Abhängigkeiten und stellt selbstständig eine Liste der Daten zusammen, die anschliessend nur noch heruntergeladen werden müssen.

Vorteil:

  • Der Betrieb eines Schattensytems ermöglicht einen späten “Point of no Return”
  • Zu aktivierende Komponenten werden durch den SAP Solution Manager automatisch ausgewählt
  • Downtime-minimierendes und bewährtes Vorgehen

CAx - Computer-aided Technologies

Juni 29th, 2009  →  Lexikon

Computer-aided technologies (CAx ) wird meist als Sammelbegriff für CAD-umspannende Software Produkte verwendet. Dazu gehören nicht nur alle zeichenrelavanten Programme wie AutoCAD, Unigraphics, CATIA sondern auch sämtliche Simulations-, Visualisierungs und CAM-Produkte.

Anbei ein Auszug  bekannter CAx Technologien:

  • Computer-aided design (CAD)
  • Computer-aided diagnostics (CAD/NDE)
  • Computer-aided engineering (CAE)
  • Computer-aided issue resolution (CAIR)
  • Computer-aided manufacturing capability (CAMC)
  • Computer-aided manufacturing (CAM)
  • Computer-aided material information (CAMI)
  • Computer-aided package selection (CAPS)
  • Computer-aided process planning (CAPP)
  • Computer-aided quality assurance (CAQ)
  • Computer-aided reporting(CAR)
  • Computer-aided requirements capture (CAR)
  • Computer-aided rule definition (CARD)
  • Computer-aided rule execution (CARE)
  • Computer-aided software engineering (CASE)
  • Component information system (CIS)
  • Coordinate measurement (CMM)
  • Electronic design automation (EDA)
  • Knowledge-Based Engineering (KBE)
  • Reverse engineering (RE)

Eine Liste aller CAx-Software Hersteller finden Sie hier.

Professionelle CAx-Lösungen umfassen bereits einen Großteil herkömmlicher PLM-Ansätze und werden meist in ein ERP-System integriert. Darin enthalten sind einerseits die nachvollziehbare Erstellung von Bauteilen sowie dessen Auslegung, Simulation und Überarbeitung. Andererseits die Visualisierung von Ein- und Ausbauszenarien für Enddokumentation, Bedienungshandbuch oder Wartungsanleitung.

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Technical Usages

Juni 29th, 2009  →  Lexikon  SAP-Glossar

Zusammenfassung von Softwarekomponenten und Inhalten von SAP-Erweiterungspaketen, die gemeinsam installiert werden müssen, damit eine bestimmte “Business Function” aktiviert werden kann.

Support Packages

Juni 28th, 2009  →  Lexikon  SAP-Glossar

Sammlung von Korrekturen zu Softwarefehlern und steuerrechtlichen Änderungen im SAP-System.

Sandbox

Juni 27th, 2009  →  Lexikon  SAP-Glossar

Eine Software wird vom Rest des Systems abgeschirmt, quasi in den Sandkasten gesetzt, in dem sie einerseits keinen Schaden anrichten kann und andererseits die Wirkungen der Software aufgezeichnet werden können.

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Workflow Management

Juni 26th, 2009  →  Lexikon

Workflow Management ist immer mit einer unmittelbaren Aktion verbunden die manuell durch einen bestimmten User ausgelöst werden muss (SAP: Wareneingang buchen) oder automatisch (Materialbestellung nach Bestätigung im SAP).

Groupeware

Juni 26th, 2009  →  Lexikon

Groupeware dient zur systemorganisierten Verwaltung und Austausch von Gruppeninformationen. Sie dienen mehr dem kollaborativen Austausch von Daten innhalb eines Projektteams und unterstützen meist funktionen wie Abonnieren, Chats oder Diskussionen zu bestimmten Dokumenten. (cFolders, SharePoint Services)

EDI

Juni 26th, 2009  →  Lexikon

Electronic Data Interchange (EDI) ist der Datensprache über den die Produkte mit einander sprechen. Es ist das Protokoll mit dem Datenaustausch zwischen Unternehmen passiert. EDI ist der technische Background von EAI Lösungen.

Best of Breed Ansatz

Juni 26th, 2009  →  Lexikon

Best of Breed ist der Ansatz, dass sämtliche unterschiedliche Geschäftsprozesse eines jeweilig mit dem besten dafür geigeneten Produkt abgedeckt und implementiert wird. Beispielsweise das CRM von Microsoft Dynamics, Materialwirtschaft von SAP R/3, Shop-Lösung von oscommerce. Dieses vielfallt an Systemen bringt zwar für jeden Prozess die beste Lösung, aber erfordert die Integration aller Systeme und somit jede Menge an komplexen Schnittstellen.

EDIFACT

Juni 26th, 2009  →  Lexikon

Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport (Elektronischer Datenaustausch in Verwaltung, Wirtschaft und Transport) ist ein branchenübergreifender internationaler Standard für die elektronische Abwicklung geschäftlicher Vorgänge zwischen Unternehmen.
EDIFACT ist der weltweit anerkannte und eingesetzte EDI-Standard, der aus den Standards ANSI X.12 und GTDI von der UN/ECE (Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa) entwickelt wurde und im Jahre 1987 von der ISO (International Organization for Standardization) unter ISO 9735 anerkannt und publiziert wurde.

EDIFACT ist eine von den Vereinten Nationen geschaffene weltweite, branchenübergreifende Norm zum Austausch formatierter, strukturierter Daten. Ergebnis sind sehr generische Standards mit breiten Anwendungsmöglichkeiten, da viele Gruppen mit ihren eigenen spezifischen Geschäftsanforderungen an der Entwicklung beteiligt sind => EDIFACT-Standardnachrichten sind oft sehr komplex, mit Funktionalitäten überladen und schwierig zu verstehen.

EDIFACT Nachrichtenbeispiel: